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Seite des Grünen Gockel im Gemeindebrief 3/2010

Liebe Blickpunktleser, wir möchten Ihnen heute unser neues Grüner Gockel-Projekt vorstellen:
 
Die Überlegung war, etwas für Natur und Umwelt zu tun und gleichzeitig unsere Kirchengemeinde zu verschönern. Deshalb hatten wir die Idee zwei Blumenwiesen für Sie anzulegen. Diese werden uns das ganze Jahr über begleiten und uns daran erinnern wie schön Gott die Natur für uns erschaffen hat und wie wichtig es ist diese zu pflegen und zu erhalten. Sicher haben Sie die Blumenwiesen beim Kirchgang oder beim Besuch des Pfarramts schon entdeckt.
 
Hier können Sie die ganze Seite des Grünen Gockel im Gemeindebrief 3/2010 nochmals nachlesen.


 
 

 
 

 
 




Erarbeitung der Schöpfungsleitlinien


Auftaktveranstaltung am 09.06.2009
 
Am 09.06.2009 fand im Gemeindesaal der Martinskirche in Bermaringen die Auftakt-veranstaltung für die Schöfungsleitlinien statt, die den Mittelpunkt der Umwelterklärung bilden.
 
Prof. Dr. Peter Hägele, Physikprofessor von der Universität Ulm eröffnete den ersten von vier Abenden mit seinem Vortrag über „Schöpfung und Urknall“. Prof. Hägele ging vor ca. 70 interessierten Zuhörern auf das Standardmodell von einem sich ausdehnenden Weltall ein, das die Entstehung des Weltalls selbst, des Sonnensystems und der Erde ausgehend von einem Urknall zu erklären versucht.
 
Die Voraussetzung für ein Leben auf der Erde ist begründet in der konstanten und genauen Feinabstimmung zwischen Ausdehnungs- und Anziehungskraft. Dieses Phänomen legt die Vermutung nahe, dass es sich hierbei um keinen Zufall handelt, sondern vielmehr ein „Designer“ am Werke gewesen sein. muss. Auf die Vermutung eines Designers ging Prof. Hägele im  zweiten Teil des Abends ein. Gott als Schöpfer der Welt widerspreche der Naturwissenschaft in keiner Weise, seine Existenz lasse sich allerdings naturwissenschaftlich nicht beweisen. Das Betreiben einer Naturwissenschaft, die den Glauben als Lebensfundament versteht, sagt mir, so Prof. Hägele, wie die Welt funktioniert. Der Glaube sagt mir, wer Gott ist und was er mit der Welt vorhat.


 
Erarbeitung  der Schöpfungsleitlinien, 1. Teil  am 16.06.2009
  
 Am 16.06.2009 wurde im Gasthof Berg in Temmenhausen mit dem ersten Teil der Erarbeitung der Schöpfungsleitlinien begonnen. Fr. Helga Baur von der Organisationsstelle „Grüner Gockel“ der Evangelischen Landeskirche Württemberg informierte vorab über das Umweltmanagementsystem für Kirchengemeinden und über die Bedeutung der Schöpfungsleitlinien. Sie stellen eine Selbstverpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit dar und bilden die Grundlage für die Überprüfung des Umweltmanagement.

 
In einer Gruppenarbeit wurden dann anhand der Anfangsbuchstaben des Wortes „Grüner Gockel“ Visionen für das Jahr 2025 erarbeitet, die im 2. Teil, am 30.06.2009, Gasthaus Berg Bestandteil der Schöpfungsleitlinien werden.
 
 
Der biblische Schöpfungsaspekt” am 25.06.2009 mit Pfr.Horst Schulze

Liest man die Schöpfungsgeschichte (1.Mose 1) fällt auf, dass Gott alles in einer wunderbaren Ordnung geschaffen hat. Überall, wo wir etwas ändern (z.B. Regenwald abholzen), muss uns gewiss sein, dass wir in diese wunderbare Ordnung eingreifen und sie stören.

Pfr. Schulze ist gewiss, dass der Garten Eden immer noch vorhanden ist. Wir müssen nur die Augen aufmachen und können überall staunend das Wunder der Schöpfung wahrnehmen und erleben. Durch seine lebhafte und spannende Erzählweise gingen die zwei Stunden wie im Fluge vorbei. Als Fazit hat er uns auf den Weg gegeben: Wenn wir in dem Bewusstsein handeln, dass Gott uns die Erde als Leihgabe anvertraut hat, sollten wir uns dafür einsetzen, zu verhindern, dass die Weltgeschichte in einer Katastrophe endet; für uns, unsere Kinder und Kindeskinder.





Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. (Moliere)