Zertifikatsübergabe

Zertifikatsübergabe



Rückblick auf den 21.November 2009 Ein Umweltfest für den „Grünen Gockel“

Am 21.11.2009 wurden unseren Kirchengemeinden die Zertifikate für den Grünen Gockel überreicht. Diesem Ereignis haben wir mit einem Umweltfest einen würdigen Rahmen verliehen. Der Kirchenchor und die Band „Mone and the magic bubbles“ haben die Veranstaltung musikalisch aufgepeppt. Wieder einmal bot die Aula der Grundschule Bermaringen genug Platz um in entspannter Atmosphäre zu feiern. Grußworte, die Urkundenverleihung sowie Vorstellen von Aktivitäten von Umwelt-AG und Umwelt-Team bildeten den offiziellen Teil des Abends. Das Geschenk der ev. Landeskirche, ein sehr selten gewordener Wildfruchtbaum, freute uns besonders. Kinder rollten und trugen eine riesige Weltkugel durch die Menschenmenge, während die Band „heal the world „ von Michael Jackson spielte. Das war toll! Informatives zu Umweltschutz, Regenwald und Grüner Gockel fand sich in einem Klassenzimmer. Ach ja... das kalte Buffet, das durch viele fleißige Hände entstand, war echt lecker! Wir können hier nur stichpunktartig die Vielfalt dieses Festes wiedergeben.
 
Das Umweltteam hat die Aktion „Die weiten Wege in unseren Dörfern“ vorgestellt. In Kindergärten und Schulen dürfen die Kinder diesen Frühling die Wegstrecken von zuhause bis zum Kindergarten bzw. zur Schule messen und in einen großen Ortsplan eintragen. Wir erhoffen uns mit dieser Aktion, dass sich in der „Rushhour im Friedhofsweg„ künftig mehr Fußgänger und Radfahrer tummeln und das Auto, wegen z.B. 500m, auch mal zuhause bleiben darf.
Die Umwelt-AG der Bermaringer Grundschule hat sich mit dem Thema Regenwald beschäftigt. Ein beeindruckendes Modell des Regenwaldes mit seinen tierischen Bewohnern haben die Schüler und Schülerinnen gebastelt und vorgestellt. Die kleinen Umweltschützer sammeln auch Geld um aktiv Urwald vor dem Abholzen zu bewahren. 1 m² kostet 3€. Durch ihren engagierten Einsatz konnten die Kinder 72 m² Regenwald kaufen und somit zu dessen Rettung beitragen. Respekt!!!
 
Frau Baur, Leiterin der Geschäftsstelle „Grüner Gockel“ der evangelischen Landeskirche, hat unseren Kirchengemeinden ein ganz besonderes Geschenk mitgebracht. Eine Elsbeere. Hierbei handelt es sich um eine alte und vom Aussterben bedrohte Laubbaumart. Kinder der Umwelt-AG der Bermaringer Grundschule halfen tatkräftig mit, dem Bäumchen im Bermaringer Kirchgarten eine neue Heimat zu geben.
 
Die verwaltungstechnischen Aufgaben sind erfüllt. Unser Zwischenziel, die Umweltprüfung, ist erreicht. Unsere Kirchengemeinden Bermaringen und Temmenhausen-Tomerdingen dürfen sich als 1. Gemeinden im Dekanat Blaubeuren mit dem Zertifikat „Grünen Gockel“ schmücken.
 
Wie geht es weiter?
Uns geht es jetzt darum den „Grünen Gockel“ mit Leben zu füllen.
In unserer 1. Teamsitzung 2010 haben wir die vielen Ideen sortiert und Schwerpunkte für dieses Jahr gesetzt.
Nun freuen wir uns darauf aktiv zu werden!
       Ihr Umwelt-Team!

Regenwaldmodell der Umwelt-AG

Regenwaldmodell der Umwelt-AG



Umwelterklärungen unserer Gemeinden

Am 21.11.2009 wurden unseren Gemeinden Temmenhausen-Tomerdingen und Bermaringen die Umweltzertifikate EMAS und Grüner Gockel überreicht.
 
Hier können Sie die Umwelterklärungen, die bis 30.09.2012 gültig sind, nachlesen:
 
Umwelterklärung Temmenhausen-Tomerdingen
Umwelterklärung Bermaringen

 
 

 
 
 


 
 

 
 

Protokolle der Sitzungen des Umweltteams

Zeitplan des Umweltaudits der Kirchengemeinde Bermaringen, Temmenhausen/Tomerdingen
 
1. Sitzung des Umweltteams am 08.12.2008
 
2. Sitzung des Umweltteams am 12.01.2009
 
3. Sitzung des Umweltteams am 09.02.2009
 
4. Sitzung des Umweltteams am 09.03.2009
 
5. Sitzung des Umweltteams am 06.04.2009
 
6. Sitzung des Umweltteams am 11.05.2009
 
7. Sitzung des Umweltteams am 08.06.2009 
 
8. Sitzung des Umweltteams am 13.07.2009
 
9. Sitzung des Umweltteams am 27.07.2009
 
10. Sitzung des Umweltteams am 10.08.2009
 
11. Sitzung des Umweltteams am 31.08.2009
 
12. Sitzung des Umweltteams am 14.09.2009
 
18. Sitzung des Umweltteams am 01.03.2010




Erarbeitung der Schöpfungsleitlinien


Auftaktveranstaltung am 09.06.2009
 
Am 09.06.2009 fand im Gemeindesaal der Martinskirche in Bermaringen die Auftakt-veranstaltung für die Schöfungsleitlinien statt, die den Mittelpunkt der Umwelterklärung bilden.
 
Prof. Dr. Peter Hägele, Physikprofessor von der Universität Ulm eröffnete den ersten von vier Abenden mit seinem Vortrag über „Schöpfung und Urknall“. Prof. Hägele ging vor ca. 70 interessierten Zuhörern auf das Standardmodell von einem sich ausdehnenden Weltall ein, das die Entstehung des Weltalls selbst, des Sonnensystems und der Erde ausgehend von einem Urknall zu erklären versucht.
 
Die Voraussetzung für ein Leben auf der Erde ist begründet in der konstanten und genauen Feinabstimmung zwischen Ausdehnungs- und Anziehungskraft. Dieses Phänomen legt die Vermutung nahe, dass es sich hierbei um keinen Zufall handelt, sondern vielmehr ein „Designer“ am Werke gewesen sein. muss. Auf die Vermutung eines Designers ging Prof. Hägele im  zweiten Teil des Abends ein. Gott als Schöpfer der Welt widerspreche der Naturwissenschaft in keiner Weise, seine Existenz lasse sich allerdings naturwissenschaftlich nicht beweisen. Das Betreiben einer Naturwissenschaft, die den Glauben als Lebensfundament versteht, sagt mir, so Prof. Hägele, wie die Welt funktioniert. Der Glaube sagt mir, wer Gott ist und was er mit der Welt vorhat.


 
Erarbeitung  der Schöpfungsleitlinien, 1. Teil  am 16.06.2009
  
 Am 16.06.2009 wurde im Gasthof Berg in Temmenhausen mit dem ersten Teil der Erarbeitung der Schöpfungsleitlinien begonnen. Fr. Helga Baur von der Organisationsstelle „Grüner Gockel“ der Evangelischen Landeskirche Württemberg informierte vorab über das Umweltmanagementsystem für Kirchengemeinden und über die Bedeutung der Schöpfungsleitlinien. Sie stellen eine Selbstverpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit dar und bilden die Grundlage für die Überprüfung des Umweltmanagement.

 
In einer Gruppenarbeit wurden dann anhand der Anfangsbuchstaben des Wortes „Grüner Gockel“ Visionen für das Jahr 2025 erarbeitet, die im 2. Teil, am 30.06.2009, Gasthaus Berg Bestandteil der Schöpfungsleitlinien werden.
 
 
Der biblische Schöpfungsaspekt” am 25.06.2009 mit Pfr.Horst Schulze

Liest man die Schöpfungsgeschichte (1.Mose 1) fällt auf, dass Gott alles in einer wunderbaren Ordnung geschaffen hat. Überall, wo wir etwas ändern (z.B. Regenwald abholzen), muss uns gewiss sein, dass wir in diese wunderbare Ordnung eingreifen und sie stören.

Pfr. Schulze ist gewiss, dass der Garten Eden immer noch vorhanden ist. Wir müssen nur die Augen aufmachen und können überall staunend das Wunder der Schöpfung wahrnehmen und erleben. Durch seine lebhafte und spannende Erzählweise gingen die zwei Stunden wie im Fluge vorbei. Als Fazit hat er uns auf den Weg gegeben: Wenn wir in dem Bewusstsein handeln, dass Gott uns die Erde als Leihgabe anvertraut hat, sollten wir uns dafür einsetzen, zu verhindern, dass die Weltgeschichte in einer Katastrophe endet; für uns, unsere Kinder und Kindeskinder.





Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. (Moliere)