Das Jugenddiakoniefestival war super

Wir waren zwar nur eine Rumpfgruppe, aber denen, die dabei waren hat es riesig Spaß gemacht. Kozerte im großen Zelt mit dem Rapper Danny Fresh und mit Judie Bailey, prima Essen, tolle Workshops am Samstag (z.B. Rappen, Gospelchor, Filme machen...), heißes Wetter und herrlicher Badesee, und einfach eine lockere Atmosphäre mit Zeit zum Chillen - so kann man ein Wochenende auch verbringen.
Organisiert wurde das Ganze von den Diakonischen Anstalten (Zieglersche Anstalten) in Wilhelmsdorf bei Ravensburg vom 9.-11.Juli. "Da würden wir gleich wieder hingehen" - war der einhellige Kommentar. Vielleicht ja im nächsten Jahr!?

Der neue Konfirmandenjahrgang

Nach den Ferien geht es weiter
 
Mit Eisessen und Spielnachmittag am Temmenhauser Grillplatz gehen wir erstmal in die Sommerferienpause. Am 28.Juli ist kein Unterricht mehr. Da beginnen die Ferien
 
Weiter geht es nach den Sommerferien gleich am 15.September.
Aufgepasst:
Die Uhrzeit wird sich ändern. Wir treffen uns ab September um 15 Uhr. Im September sind wir wieder in Bermaringen (Kirche und Gemeindesaal).
 
Zwei Highlights sind wieder geplant:

  • Wir laden ein zum Clubcamp in die Dobelmühle (bei Aulendorf) für  Konfirmanden und Konfirmierte bis 17 Jahren vom 24.-26.September. Interessierte können sich noch bis Ende Juli anmelden im Pfarramt. Infos dazu gibt es unter www.dobelmuehle.de.

  • Klettertag im Laichinger Hochseilgarten am Samstag,9.Oktober (bei trockenem Wetter)

     


 
 
 

Der Konfirmandenjahrgang 2009/2010

Den Start ins Konfirmandenjahr haben wir mit einem Fest im Temmenhauser Bürgerhaus gefeiert. Eingeladen waren die Konfirmanden mit ihren Familien, Paten und Großeltern. Wir haben uns gefreut, dass fast ein Drittel  der Anwesenden Paten und Großeltern waren. Bevor es am Ende noch einen köstlichen Imbiss gab, den vorwiegend die Mütter der Konfirmanden vorbereitet haben, machten wir uns auf Spurensuche. Wo begegnet mir Gott in meinem Leben? Jung und alt unterhielten sich in kleinen Gruppen darüber und schrieben die Ergebnisse auf grüne Plakate der Hoffnung. Es war erstaunlich, was da zusammenkam. Und wie viel Gotteserfahrung in einer Gemeinde unter den Menschen lebendig ist. Wir entdecken Gott nicht nur, wenn wir in der Kirche ein Fest feiern wie die Konfirmation. Sondern auch im Alltag und auch in schwierigen Situationen und in der Not. Für die Konfirmanden war es wichtig, das von den Älteren zu hören. Und zu entdecken, dass Gott nicht nur im Leben der Kirche oder des Pfarrers vorkommt, sondern auch im Leben vieler anderer Menschen im Dorf und in der eigenen Familie.
 
Mit diesem Fest und der öffentlichen Begrüßung der Konfirmanden am darauffolgenden Sonntag sind wir in ein engagiertes Konfirmandenjahr gestartet. Neben dem Konfirmandenunterricht, der in diesem Jahr in der Regel für alle gemeinsam in einer Gruppe stattfand, haben die Konfirmanden zum ersten Mal ein Konfirmandenpraktikum gemacht, bei dem sie viele Bereiche der kirchlichen Arbeit näher kennen gelernt haben. Was sie dabei erlebt haben, steht im nächsten Artikel.
 
 
 
 
 




Das Konfirmandenpraktikum

Erstmals in diesem Konfirmandenjahr müssen die Konfirmanden ein Praktikum neben dem Unterricht absolvieren. Sie besuchen die Jungschar und die Kinderkirche oder arbeiten alternativ einen Tag lang beim Kinderbibeltag mit. Sie helfen der Mesnerin, sprechen Fürbitten im Gottesdienst und tragen Briefe für das Pfarramt aus. Einen Nachmittag verbringen die Konfirmanden auch bei der Demenzbetreuung in Blaustein gemeinsam mit Elke Jäger, die den Konfirmandenunterricht mitgestaltet und auch dort in Blaustein ehrenamtlich tätig ist. Im Januar haben wir eine kleine Zwischenauswertung gemacht, noch bevor das Praktikum zu Ende war. Die Konfirmanden schrieben kleine Erfahrungsberichte zum bisherigen Praktikumsverlauf, die allesamt sehr positiv ausfielen. Einige davon drucken wir hier ab:
 
Bei der Demenzbetreuung war‘s cool, weil sie sehr witzig sind. Zum Beispiel hat einer seine Mundharmonika ausgepackt und ein Volkslied gespielt und alle haben mitgesungen.
 
In der Demenzbetreuung hat es mir sehr gefallen, da wir sehr viele schöne Sachen gemacht haben. Wir haben gebastelt und gesungen. Die Senioren waren sehr freundlich und aufgeschlossen. Sie erzählten uns viel über ihr Leben und das war sehr interessant. Die Senioren haben sich auch sehr gefreut, dass wir gekommen sind. Es war ein sehr schöner Nachmittag.
 
Als ich in der Jungschar war hatten wir sehr viel Spaß. Und wir haben ein paar Spiele gespielt, z.B. Kommandobimberle! Es waren dort nur kleine Kinder zwischen 8 und 11 Jahren. Ich würde wieder hingehen.
 
In der Konfirmandenzeit haben wir ein Praktikum machen müssen. Man musste zum Beispiel zur Kinderkirche, Jungschar oder Demenzbetreuung. Bei der Demenzbetreuung haben wir mit den älteren Leuten Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Danach noch Spiele machen und basteln. Es war eine sehr spaßige Angelegenheit.
 
Mir hat am besten die Demenzbetreuung gefallen, weil ich dort den Umgang mit alten Menschen kennen gelernt habe und damit umzugehen gelernt habe. Wir haben dort mit den Leuten gebastelt, gesungen und geredet, wodurch wir die Wirkung der Demenzkrankheit gesehen haben. Es hat viel Spaß gemacht.
 
Wo ich in der Jungschar war gab es eine kleine Weihnachtsfeier. Wir saßen gemütlich zusammen und es gab Punsch und Plätzchen. Wir spielten noch ein paar Spiele. Es hat viel Spaß gemacht. Ich würde es gerne nochmal machen.
 
Der Tag beim Kinderbibeltag war sehr toll und interessant, da es sehr viel Spaß gemacht hat mit den Kindern Spaß zu haben und ihnen z.B. Obst zu schneiden für den Snack zwischendurch.
Bei dem Tag in Blaustein hatte ich auch viel Spaß und es war sehr spannend, sich mit Menschen zu unterhalten, die schon sehr viel in ihrem Leben erlebt haben und es war auch toll, mit ihnen zu singen und ihnen zu helfen.
 
Als ich zu der Demenzbetreuung gegangen bin, war es am Anfang ziemlich komisch. Der Raum war leer, aber nach wenigen Minuten kamen immer mehr Leute. Wir haben uns kennengelernt durch Gespräche, Singen und Lachen. Es war ein ziemlich guter Tag, da wir uns mit den Leuten unterhielten und Spaß hatten. Eine Kinder-Flötengruppe  ist gekommen und hat noch etwas gespielt, was zum Advent passte. Die Leute waren nett und es hat allen Spaß und gute Laune bereitet.