Evang. Kirchengemeinde Temmenhausen

Die Nikolauskirche in Temmenhausen

Temmenhausen, ein Ortsteil der Großgemeinde Dornstadt

 

Temmenhausen wurde am 01.01.1975 nach Dornstadt eingemeindet. Mit seinen 637 Einwohnern ist es der kleinste Teilort der Großgemeinde.

 

Der Ort liegt anschmiegsam am Fuße der Klifflinie des alten Jurameeres auf einer Höhe von 640 Metern. Im Ort befindet sich ein evangelischer Kindergarten, eine Grundschule, ein Rathaus und ein Bürgerhaus.

Die Geschichte Temmenhausens geht zurück bis ins 8. Jahrhundert. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Timenhusen in einer Urkunde von 1225.

 

Seinen Namen hat der Ort vermutlich von dem Alemannen "Timo".  Lange Zeit waren die Helfensteiner die Herren von Temmenhausen.

 

Noch heute ziert der Elefant das Ortswappen. Temmenhausen war im Besitz der Stadt Ulm und wurde von dort drei Jahrhunderte verwaltet.


Durch den Staatsvertrag vom 06.11.1810 wurde Temmenhausen an Württemberg abgegeben.

Die Nikolauskirche

Die Kapelle wurde 1435/36 erbaut und am 28.06.1436 dem Heiligen Nikolaus geweiht.


Der Anbau von Schiff und Turm erfolgte vermutlich 1534. Temmenhausen wurde evangelisch und gleichzeitig bekam die Gemeinde den ersten evangelischen Pfarrer.

 

Seit 1572 gehört Temmenhausen zur Pfarrei Bermaringen.
Die Nikolauskirche steht unter Denkmalschutz und hat viel Sehenswertes

unterm Kirchendach.


Aus dem Jahr 1598 stammt der gotische achteckige Taufstein. Der Altar zeigt die Abendmahlsszene, welche 1701 gemalt wurde.

 

Im Jahr 1786 wurde die Seitenempore mit Tafelbildern der Evangelisten und Apostel verziert. Die neu restaurierte historische Orgel die 1853 erbaut wurde steht im Vieleckchor.

 

Der Chor besitzt ein reiches Netzgewölbe mit Wappenschildchen.
Unsere Kirche ist klein aber fein, mit viel Holz und Atmosphäre.